11.09.2026

Abschlussbericht zu "Kinderschutz- und Jugendschutz in der digitalen Welt"

Man schaut von oben mehreren Personen über die Schulter, während alle Smartphones in den Händen halten.
© LPR

Wie gelingt ein sicherer, gesunder und selbstbestimmter Umgang mit digitalen Medien für Kinder und Jugendliche? Eine Expertenkommission hat dazu 56 Handlungsempfehlungen vorgelegt.

Wie können Kinder und Jugendliche sicher, gesund und selbstbestimmt in der digitalen Welt aufwachsen? Mit dieser Frage beschäftigte sich die Expertenkommission »Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt« seit ihrer Einsetzung im September 2025. Am 11. September 2026 übergaben die beiden Vorsitzenden der Kommission den Abschlussbericht an Bundesfamilienministerin Karin Prien.

Der Bericht fasst die Ergebnisse eines umfassenden interdisziplinären Arbeits- und Beteiligungsprozesses zusammen. Er enthält 56 evidenzbasierte Handlungsempfehlungen, die einen zeitgemäßen Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt unterstützen sollen.

Unter dem Leitmotiv »Entwicklung stärken, Verantwortung übernehmen« stehen die Rechte von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt. Dabei betrachtet die Kommission Schutz, Befähigung und Teilhabe als zusammengehörige Aufgaben. Der Kinder- und Jugendmedienschutz soll künftig stärker auf die unterschiedlichen Lebens- und Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen eingehen. Gleichzeitig soll die Verantwortung der jeweils zuständigen Akteure stärker berücksichtigt werden.

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